Archiv - Okt 2008

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Oktober 21st

Vokale Kunst und Lebensfreude

„Take 6“ live im Alten Pfandhaus, Köln
(Montag, 20. Oktober 2008)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Eigenschaften stehen an oberster Stelle, wenn man von „Take 6“ spricht: Ihre technische Meisterschaft des „instrumentalen“ Singens und ihre Lebensfreude. Beides zelebrieren sie mit einer frappierenden Ursprünglichkeit die automatisch und begeisternd beim Publikum widerhallt. Bei ihrem Konzert im „Alten Pfandhaus“ lies man sich nur zu gern davon überzeugen.

Als ich meine CDs von „Take 6“ durchschaute, war ich erstaunt, dass ihr erstes Album bereits von 1988 ist. Kaum zu glauben, so schnell vergehen zwanzig Jahre. Nur ein Sänger, Mervyn Warren, wurde bisher ausgetauscht. Die heutige Formation besteht aus: Cedric Dent, Claude McKnight, Joey Kibble, David Thomas, Alvin Chea, und Mark Kibble. Ihr zwölftes Werk „The Standard“ ist gerade erschienen und dessen Vorstellung ist der Anlass für ihre aktuelle Konzerttournee. Die Premiere war am 20. Oktober 2008 im Alten Pfandhaus, Köln

Seit der Frühzeit des Jazz und auch des „Schlagers“ gibt es Vocal-Groups: z. b. The Andrew Sisters, The Mills Brothers, The Ink Spots, The Skylarks, The For Freshman und die „Hi-Lo’s“ aus den 30s, 40s & 50s hatten große Erfolge mit Broadway –und jazzarrangierten Songs. Sammy Davis bezeichnete mal die „Hi –Los’s als „ A musical thrill“. Die grandiosen Lambert, Hendricks & Ross, bzw. Bavan, auch aus den 50s and 60s, widmeten sich ausnahmslos dem reinen Jazz. „The Singers Unlimited“ formierten sich 1967 und beeindruckten auch Oscar Peterson, der mit ihnen ein Album aufnahm. Die inzwischen weltweit populärste und erfolgreichste Jazz-Vocal-Group „The Manhattan Transfer“ wurde 1975 gegründet. Eine vergleichbar jazzversierte Formation entstand in den 90s; sie nennen sich „New York Voices“, und hatten auch im Alten Pfandhaus bereits einen mitreißenden Auftritt. Weiterlesen