Das Portfolio

Das Portfolio zeigt einen Überblick  meiner Arbeiten (Malerei, Fotografie, Computergrafiken) und deren verschiedene Aspekte. Besonders in meiner  Malerei  wird über den großen Zeitraum seit den 60erJahren bis heute ein stetiger und deutlicher Wandel in den Bildinhalten und den unterschiedlichen Maltechniken erkennbar. Meine Fotografien lassen Sie  durch meine Sichtweise auf Menschen, Architektur, Landschaften vielleicht  "mitreisen"  oder bestimmte  Lebenssituationen  nachempfinden.
Das Portfolo ist ein "work in progress". Es werden kontinuierlich neue Bilder hinzugefügt. Unter "Fotografie" finden Sie Alben, die gerade frisch angelegt sind. Hier fehlen noch viele Fotografien - ich bitte um Gedult. 
             PC-Grafik                                                                              Fotografie                                                                                     Malerei      portfolio-bildN

Persönliche  und ausführlichere Informationen und Gedanken zu meiner Malerei finden Sie in meiner Biographie unter: "Der Künstler". 

Computergrafiken

Meine Computergrafiken sind durch die Erkundung verschiedener Bildbearbeitungsprogramme entstanden. Die unendlich vielen Möglichkeiten der bildnerischen Gestaltung haben mich lange Zeit beschäftigt. Meine PC-Grafiken sind aber nicht vornehmlich durch einen bloßen "Klick" auf irgendeinen Kunst- und Stilisierungsfilter  oder Ähnlichem enstanden, sondern sie sind tatsächlich danach noch alle mit der "Maus gemalt", indem ich die diversen Malwerkzeuge in den Programmen benutzt habe. Manchmal habe ich Fotos integriert, wie die untere Abbildung zeigt.


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Abstrakte PC- Grafiken

        

Hier eine Auswahl meiner abstrakten Computergrafiken, die zwischen  2000 und 2004      entstanden sind.

Figurative PC- Grafiken

Meine Computergrafiken enstehen durch ein Vielzahl unterschiedlichster Techniken. Entweder verwende ich eigene Bildunterlagen ( wie dieses )  übermale sie mit der Maus ( Werkzeuge in Bildbearbeitungsprogrammen) oder kopiere nach Art einer Collage Fotos hinein, verändere Farben und Formen. Andere Grafiken, wie  meine abstrakten Computergrafiken "male"  ich überwiegend vollständig neu in den Programmen und spiele mit allen Möglichkeiten der Bildbearbeitung.

             meditaion + pyramide

Figurative PC-Grafiken

Fotografie

"Seine Fotografien und seine Bilder befruchten einander, sind vom gleichen Bildwollen, derselben Sehnsucht nach Schönheit und Harmonie geprägt; und sind doch jedes für sich selbstständig. Zuweilen findet man bestimmte Bildausschnitte oder Kompositionen der Photographien in den Bildern wieder. Seine Reisen sind ein nicht zu unterschätzender Schlüssel zum Werk"                                                                           Dr. Gabriele Lueg, Köln 1986

    unterwegsWWe

Ägypten

Nach Ägypten reiste ich zum ersten Male 1979 von Israel aus, quer durch den Sinai. Land, Landschaft - insbesondere die Dörfer und Städte am Nil -  und die Menschen  übten auf mich sofort eine große, fast unerklärliche Faszination aus. Als ich einmal vom Flughafen Alexandria in die Innenstadt fuhr, und ich die ersten Vororte der Riesenstadt sah, all die Menschen im blendendem Sonnelicht, das laute, bunte und staubige  Leben auf der Strasse, Väter die mit ihren kleinen Kindern  an der Hand an meinem Taxi vorbeiliefen, mir zulachten und winkten, da durchzuckte mich ein irrer  Gedanke, der mir sagte, dass ich hier an diesem Ort schon mal gelebt hätte... Vor sehr langer Zeit. Das ist kein Witz !  Auch heute, nach unzähligen Besuchen in diesem Land und  nach vier Schiffstouren auf dem Nil, habe ich immer das Gefühl: hier bin ich Zuhaus. Irgendwie....

Februar 2011: In diesen Tagen schaue ich mit Sorge nach Ägypten. Ich habe große Bewunderung für diese Menschen, die tagelang im ganzen Land - besonders aber auf dem Tahrirplatz in Kairo - für Freiheit und Demokratie gekämpft haben. Ich hoffe, dass dieser Kampf für ein gerechteres und besseres Leben erfolgreich sein wird! 

Architektur und Städte ( architecture & cities)

                           Berlin Potsdamer platz    

Berlin- Potsdamer Platz. (2010)

Damaskus 2010


Gesichter und Menschen ( faces & people)

                                    
                

Herbst am See / 2. November 2010


Der kleine Park mit Ententeich liegt hinter dem Ebertplatz in Köln, direkt in Rheinnähe - zwei Minuten von meiner Wohnung entfernt.
Der zweite November 2010 war ein schöner, sonniger Herbststag. Der Teich malte träumerisch-abstrakte Bilder, indem er
verschwenderisch alle Farben des Laubes wiederspiegelte, welches noch leuchtend an den Bäumen hing.
Alle Bilder sind sich ähnlich in Farbe und Stimmung und unterscheiden sich nur in Details und bestimmten Auschnitten.
Ein Spaziergang mit der Kamera - eine Erkundung und ein Festhalten der Natur und ihrer Schönheit - bevor sie sich erneut wandelt.

Jordanien Amman 2010

 

 

Jordanien Salt 2010

Jordanien Zarqa 2010

Kalabrien 2006 ( Strand und Meer)

 

 

Kalabrien 2006 (Städte, Landschaften, Menschen )

kalabrien-vorschau

Tropea ist ein mittelalterlicher Ort an der italienischen Mittelmeerküste und liegt in der Region Kalabrien. Der Ort liegt auf einem ca. 40 m hohen Felsen am tyrrhenischen Meer. Von der Altstadt aus hat man einen guten Blick auf den feinsandigen, teilweise mit Felsen durch-zogenen Strand und das Meer. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zur Vulkaninsel Stromboli und den anderen liparischen Inseln.
(Text: Wikipedia)

kalabrien vorschau 2

Naxos 2009


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Sicher 10.000  Mal und mehr fotografiert: Naxos Stadt in der Abendsonne. Naxos hat übrigens einen der schönsten Stadtstrände, die ich in Griechenland kenne. Jeden Abend kann man den Zauber der Sonnenuntergänge am klaren Himmel oder mit verschiedenen Wolkenkonstellationen  erleben.                                                    

 

Paris 2010

Zu meinem 65. Geburstag im März 2010 besuchte ich für ein paar Tage Paris. Seit zwanzig Jahren war ich nicht mehr dort gewesen.

wernerXkopie

Sinai 1979 - 1981

Durch ein israelisches  Ehepaar, welches ich in Köln bei Freunden kennenlernte,  wurde der Grundstein meiner Faszination für den vorderen Orient gelegt. Meine erste 5-wöchige Reise nach Israel und in den Sinai machte ich im Jahre 1979. In Jerusalem mieteten ich und mein Freund einen Wagen mit dem wir am Toten Meer vorbei bis Eilat fuhren. Nach einigen Tagen in diesem damals schon sehr touristischen Ferienort  am Roten Meer, fuhren wir  in den Sinai. Zu der Zeit waren gerade die Friedensverträge mit Ägypten in Verhandlung, mit dem Ergebnis, dass der gesamte Sinai, den Israel im 6-Tage-Krieg von 1967 erobert hatte,  an Ägypten zurückgehen sollte. Wir hielten uns  in den wunderbaren Oasen Nueba, und der Hippie-Enklave Dahab einige Tage auf und kamen später bis nach Ofira -  dem heutigen Sharm-El-Sheik. Israelische Soldaten räumten gerade ihre Behausungen, wir schliefen in einer der leeren Kasernen, weil das einzige kleine Guesthaus (noch unter israelischer Führung) keine Zimmer mehr hatte.  Heute ist  diese Gegend  von Nueba bis Sharm-El-Sheik ( und noch weiter südlich) nicht wiederzuerkennen.  Ägypten hat dort  die gesamte Region am Roten Meer, bis weit hinter Hurgarda mit riesigen Hotelanlagen oder Luxusresorts zugebaut. Der Tourismus ist für Ägypten, dem bevölkerungsreichsten arabischen Land, die wichtigste Einnahmequelle.  Einige, etwas entlegene  Resorts sind sicher sehr schön - aber natürlich ist der Sinai mit seinen Oasen heute völlig verändert - zumindest die ganze Küste entlang des Roten Meeres ist Touristenmeile geworden. Damals - in den Jahren, als ich den Sinai zuerst bereiste (1979 bis ca. 1984 ) war es  noch "Natur pur" -  einfach,  und  paradiesisch schön. 


             


Man konnte nachts unter einem magischen Sternenhimmel  mit  den dort ansässigen Beduinen die Route für den nächsten Tag besprechen.  Die alte Karawanserei aus der Besatzungszeit der Türken,  wurde von den dort lebenden Beduinen "Turkish House"  genannt - und lag damals auf freiem Wüstenfeld. In unmittelbarer  Nähe liegende Palmenhaine, durch die das Meer im Sonnenlicht glitzerte, vermittelten ein romatisch-märchenhaftes  Bild. Heute liegt die Karawanserei an einer asphaltierten Strasse.  Meine Fotos aus diesen Jahren wirken wie aus einem anderen Jahrhundert - so wird es nie wieder sein. Aber die Romantik mal beiseite gelassen: Die Beduinen leben heute anders und vielleicht besser als 1979.  Das ist alles relativ. Und natürlich gibt es in dieser Region für die Ägypter zig-tausende von Arbeitsplätzen.

sinai1981

Diese Fotos ( ursprünglich alles Diapositive !) sind in den Jahren 1979 - 1981 gemacht. 

Tunesien Hammamet 2010

Tunesien Sousse 2010

Tunesische Türen ( doors of Tunisia)

Tore und Türen tunesischer Häuser haben fast die  Bedeutung von Statussymbolen und werden  bevorzugt nach traditionell-arabischen Mustern gestaltet. Je offizieller das Gebäude - je reicher der Bewohner - um so aufwändiger sind die Türen gefertigt. Die blaue Farbe dominiert – aber auch weiße, gelbe oder grün gestrichene Türen sind zu finden. Die dekorative Anordnung der verzierten Nagelköpfe verweist auf unterschiedliche Symbole und Ornamentik islamischer Kunst. Mich interessierten aber neben den prunkvollen Türen auch die einfachen, verwitterten Holztüren mit ihrem dekadenalten, abgeblätterten Farbanstrichen. Ihre Patina erzählt Geschichten vergangener Zeiten und ist - auch  im Detail betrachtet - sehr reizvoll für mich. Die Aufnahmen  habe ich 2009 und 2010 in Hammamet, Tunis, Sousse und Nabeul gemacht.
   

 
 

Verschiedene Themen - besondere Ansichten..( special views )

Dieses Foto, welches auch die Kölner Artothek in ihren Bestand aufnahm, ist ein typisches Beispiel dafür, was mich in der Fotografie und auch in der Malerei immer faszinierte. Licht und Schatten, starke Kontraste, klare Formen - die  ( manchmal) unwiederbringliche Schönheit eines Augenblicks  festhalten. Diesen oft unbeachteten, zufälligen, ungewöhnlichen  und konzentrierten  Ausschnitt von Realität festhalten, der für mich Magie beinhaltet. Einige meiner Fotos dienten mir als Inspiration und Vorlage für meine Malerei.

Malerei (Paintings)

Viele Künstler können sehr gut beschreiben, warum sie malen, oder was die Malerei ihnen bedeutet. Da ich seit meiner Kindheit bis zum jetzigen Zeitpunkt kontinuierlich male, liegt darin wohl für mich eine Unbedingtheit  und  Wichtigkeit. Trotzdem habe ich da eher Schwierigkeiten, konkret erklärende Auskünfte darüber zu geben - nicht "WIE" ich male - sondern warum  ich malen "muss".  Mehr dazu finden Sie unter:  Der Künstler

       warum ich male

Die 60er Jahre

 

An den Bildern, die ich in den 60ern als Jugendlicher malte, sieht man recht gut, was alles auf mich einstürmte, was mich beeinflußte und beeindruckte. Eine wirre Vielfalt von Stilen, Maltechniken und Themen zeigen die Lust am experimentieren  und bezeugen ein Suchen nach Werten und Inhalten.  Manche von diesen Bilden habe ich mit sechzehn Jahren gemalt und sicher sind da einige Arbeiten dabei, die ich hier in der 60er Jahre Galerie nicht zeigen müsste. Aber zeigt nicht gerade die  Gegensätzlichkeit von guten und weniger guten Bildern sehr gut meine ersten  künstlerischen Auseinandersetzungen? Viele von diesen Bildern waren den damaligen Dozenten der Folkwangschule vorgelegt  (1964)  und ich wurde daraufhin für die dreitägigen Aufnahmeprüfung als talentiert oder  " würdig" genug  befunden.

Die 70er Jahre

 

 

 

Meine Malerei der 70er Jahre  wird stark vom Surrealismus  und  Einflüssen der Phantastischen Malerei  dominiert. Viele diese Bilder  lassen leicht erahnen, dass ich von den surrealen und verrückten Bilderwelten des René Magritte völlig gefangen war. Sein Einfluss verstärkt sich sogar noch in meinen Bildern der 80er Jahre, aber da geordneter. Ich war auch immer ein Träumer mit Sehnsüchten  nach fremden, geheimnisvollen und gänzlich anderen Welten, als die, die ich kannte.

Die 80er Jahre

In den 80er Jahren werden meine Bilder strenger und klarer. Sie sind nicht mehr vollgemalt mit ungezügelter Phantasie sondern konkretisieren sich auf ein Thema. Architektonische Elemente und geometrische Formen tauchen  immer öfter in meiner Malerei auf. Der Konstruktivismus beginnt mich mit seinen scharfen Linien und Formen stark zu interessieren.


Spätere Bilder der 80er  zeigen meine phantastisch-naturalistische Malerei abstrahierter und auch völlig abstrakte oder konstruktive Bilder entstehen. Gleichzeitig beinhaltet meine Malerei aber weiterhin eine Hang zur romantischen Idealisierung. Ich wechsle ständig vom Figurativem zum Abstrakten, und beide Darstellungsformen sind mir gleich wichtig.

2005 - 2009

tryptichon

In meiner Malerei der letzten Jahre entstanden zunehmend abstrakte Bilder - sie lassen mehr Raum für eine freiere und kontemplative Betrachtungsweise.

2010 - heute

Im Jahr 2010 sind leider nur 3 kleine Bilder entstanden. Ich besuchte viele  Konzerte und war viel auf Reisen:
....Kanarische Inseln, Paris, Berlin, Tunesien und im Spätsommer des Jahres Syrien und Jordanien.
Viele Fotos - Eindrücke dieser Reisen -  müssen noch in die entsprechenden Fotogalerien eingefügt werden.
2011 : hier nun das erste Bild im neuen Jahr. ( 100 x 70 cm)  Viele Bilder der letzten Jahre zeigen unzählige, in sich verschwimmende  Farbnuancen und weniger ein klar hervorstechendes Motiv. Die Fotografie kann die Qualität dieser Malerei jedoch nur unzulänglich wiedergeben. Tiefe, Transparenz und Emotionalität  vermitteln sich viel nachdrücklicher beim vis á vis in der Wirklichkeit.