Ella Fitzgerald

The Intimate Ella

 

ella-summertime

Vertraut, intim , innig“ ... 
so übersetzt das Lexikon „ intimate“ !
Genau das empfindet der Hörer dieser kostbaren Ella Fitzgerald CD, aber darüber hinaus noch so unendlich viel mehr.

Das Originalalbum erschien 1960 unter dem Titel: Ella Fitzgerald sings songs from the soundtrack of „Let no man write my epitaph“ und war eigentlich mit seinen 13 songs ein stark erweiterter soundtrack…….Tatsächlich sang Ella in diesem Film nur zwei oder drei Songs.

ella, the intimate

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paul Smith, der Pianist dieser Aufnahmen, hatte Ella schon im Februar des gleichen Jahres virtuos bei ihrem umjubelten, legendären Berlin- Auftritt begleitet. Auf „The Intimate Ella“ musste er andere, leisere Töne anschlagen, und er begleitet die große Künstlerin mit Behutsamkeit und Einfühlung durch dreizehn Balladen hindurch.

„My melancholy Baby“ , so heißt ein Titel, aber er könnte stellvertretend für die gesamte CD sein, denn eine „innige“ wehmütige Schönheit dominiert jedes Lied. Weiterlesen

Ella Fitzgerald -Twelve Nights in Hollywood

 
Unerschöpfliche Energie und Kreativität oder: Die Freude am Singen

Das Jazz-Label VERVE hat wieder einmal in seinen Riesen-Archiven gesucht und hat Fulminantes zu Tage gefördert. In einer luxuriösen CD-Ausgabe präsentiert VERVE – von Norman Granz in den fünfziger Jahren guegründet – 76 bisher unveröffentlichte, wirklich fantastische Fitzgerald-Liveaufnahmen.

Ella Fitzgerald
Ella Fitzgerald ( 1917 – 1996 ) „ Twelve Nights in Hollywood“ ( 4 CD – Collection 2009)

Auf 4 CDs – mit einer Laufzeit von 4:11 Stunden – wird hier ein Festessen für Ella-Fans und Liebhaber des Vokaljazz präsentiert. Aufgenommen 1961/62 – in der Hoch-Zeit der vielleicht größten, aber sicher berühmtesten Jazzinterpretin aller Zeiten. Die L.A. Times schreibt dazu: „ She’s never been better“.

Die Frage aber nach den „besten“ Jahren der unsterblichen Jazzlegende „ELLA“, ist schwierig und nur sehr differenziert zu beantworten – und wenn – auch nur nach Dekaden zu bestimmen. Ella Fitzgerald hatte ihre erste Schallplatte 1935 aufgenommen, und ihr letztes Album erschien bei Pablo 1990. Bis Anfang der 90er Jahre gab sie noch Livekonzerte, von denen zweifellos Aufnahmen existieren – schon aus Dokumentationsgründen.

Ella’s Jahre der Reife ( auf Pablo, 1972 – 1990) sind geprägt von berührender Ausdrucksstärke und vollendeter Jazzphrasierung. Ihre Duette mit dem Gitarristen Joe Pass gehören zum Besten, was innerhalb des Jazzgesangs zu finden ist. Bemisst und bewertet man Fitzgerald-Aufnahmen nach musikalischem Niveau und reinem Jazzgehalt, so könnte man die Pablo-Jahre als ihre künstlerisch besten Jahre bezeichnen. Alle Alben ihrer Pablo-Jahre sind qualitativ hochrangig – auch wenn Ella’s stimmliche Qualität sich bereits Ende der der siebziger Jahre mehr und mehr reduzierte. Weiterlesen